Schindelhauer Bikes | Verschiebe deine Grenze - 3.000 Kilometer Freiheit.
 Verschiebe deine Grenze - 3.000 Kilometer Freiheit. - Die vertraute Umgebung gegen eine große Unbekannte zu tauschen, das nennt man wohl ein Abenteuer. Nils hat es gewagt. Allein. Die Reise hat er selbst geplant, und als Teil des Schindelhauer-Teams lag die Wahl des Fahrrads nah. Bikepacking ganz im Schindelhauer-Stil: Off the grid.
4. März 2026

Verschiebe deine Grenze - 3.000 Kilometer Freiheit.

Die vertraute Umgebung gegen eine große Unbekannte zu tauschen, das nennt man wohl ein Abenteuer. Eine Definition davon ist sicher auch Bikepacking, und zwar ganz im Schindelhauer-Stil: Off the grid.

„The Mountains Are Calling and I Must Go.“ – Das Zitat von John Muir begleitete Nils auf seiner vierwöchigen Bikepacking-Reise entlang der US-amerikanischen Westküste. Das Zitat und ein massives Bergpanorama sind in Weiß auf sein dunkelblaues T-Shirt gedruckt, das er als Teil des spärlichen Gepäcks ausgewählt und mit auf die Reise genommen hat. Es ist ein T-Shirt von seinem Papa. Beim Grenzenverschieben hilft es, ein Stück Familie oder Heimat bei sich zu tragen – nicht nur im Herzen.
Nils hat es gewagt. Allein. Off the grid. Die Reise hat er selbst geplant, und als Teil des Schindelhauer-Teams lag die Wahl des Fahrrads nah. Für uns ist es ein weiterer Proof of Concept für Wilhelm Gravel und eine Geschichte, die Nils geschrieben hat – eine, von der wir es kaum erwarten konnten, sie zu erzählen.



Es ist eine Geschichte vom Grenzenverschieben. Grenzen, die zwischen Ländern sein können, oder eine Grenze, die persönlicher Natur ist – imaginär, die sogenannte Komfortzone. Nils hat sich mittels Flugticket und leichtem Gepäck einfach aus beidem rauskatapultiert, und zwar nach Seattle. Er hat sein Abenteuer nicht nur kreiert, sondern auch akribisch geplant, denn nicht Seattle war sein endgültiges Ziel, sondern San Francisco. Das wollte er allein und mit dem Fahrrad erreichen.
Für das Abenteuer gab es nicht nur eine Route, sondern auch einen Zeitplan, denn der Rückflug war bereits gebucht. Zwischen Start und Ziel lagen mehrere Nationalparks, Begegnungen mit neuen Freunden in der Fremde, wilde Tiere und auch die Begegnung mit dem eigenen Selbstbild, das sich während einer solchen Herausforderung neu formt und Seiten zum Vorschein bringt, die sich in der Komfortzone vielleicht nie gezeigt hätten.



Abenteuer Amerika

Auf der 38-tägigen Reise war Nils auf sich selbst gestellt und größtenteils alleine unterwegs. Begleitet wurde er anfangs, in der Gegend des Mount-Rainier-Nationalparks, von dem Fotografen Spencer Harding, der unter anderem für The Radavist arbeitet. Als ortskundiger Fotograf hat er Nils ein paar Tage begleitet und ihn auf seinem Wilhelm in der einzigartigen Natur der Westküste festgehalten.
Auf seinem Wilhelm Gravel bezwang Nils 32.000 Höhenmeter, erlebte die magische Stille des Yosemite-Nationalparks und Sonnenaufgänge in den Lava Beds, die eine unvergleichlich schöne Erinnerung hinterlassen haben. Doch ein Abenteuer wäre kein Abenteuer, wenn es nicht auch die Momente gäbe, die einen fordern. Irgendwo im hügeligen kalifornischen Niemandsland, zwischen dem Lassen-Volcanic-Nationalpark und Lake Tahoe, wurde die Theorie zur Praxis. Nach einer massiven Abfahrt wollte Nils die Bremsbeläge tauschen – nur um festzustellen, dass er in der Vorbereitung die falschen gegriffen hatte. Ohne Hinterradbremse und mit vier Reifenpannen an nur einem einzigen Tag lagen plötzlich 200 Kilometer Ungewissheit vor ihm bis zum nächsten Laden, der passende Beläge anbot. Auch mit wenig Kontrolle und unter Druck galt es, die Ruhe zu bewahren. Es ist das Vertrauen in die eigene Improvisationskraft, das man nur fernab der Komfortzone lernt und das einen manchmal auch ohne Bremse ans Ziel bringt.
Es war eine Reise der Kontraste: von der Einsamkeit im Off-grid-Modus bis hin zu herzlichen Begegnungen bei kühlem Bier am Zelt mit Weggefährten. Als Nils schließlich die Golden Gate Bridge erreichte, war die Ungewissheit der Planung der reinen Gewissheit gewichen: Wer mutig genug ist, seine Grenzen zu verschieben, braucht am Ende erstaunlich wenig, um großes Glück zu erleben.



Westcoast Custom

Von Seattle bis San Francisco war Wilhelm Gravel Fortbewegungsmittel und Weggefährte. Sie haben die Reise als Team absolviert.
Auf 3.000 Kilometern über Stock und Stein wird das Fahrrad zum wichtigsten Teammitglied. Dank der sportlichen und zugleich tourentauglichen Sitzposition blieb Wilhelm auch nach zehn Stunden im Sattel komfortabel. Die 28 Zoll Continental Terra Trail-Reifen sorgten für den nötigen Grip, wenn der Asphalt aufhörte und das Abenteuer im Oregon Outback erst richtig begann. Was Wilhelm Gravel zum ultimativen Partner macht, ist seine Zuverlässigkeit als geschlossenes System. Der charakteristische Gates Carbon-Zahnriemen und die gekapselte Schalttechnik sind selbst bei extremen Witterungsbedingungen bestens geschützt. Für Nils bedeutete das: minimaler Wartungsaufwand und maximaler Raum für das Wesentliche.



Nils Aufbau von Wilhelm Gravel

Nils hat seinen Wilhelm Gravel nach seinen persönlichen Bedürfnissen aufbauen lassen, geringe Wartung und Anfälligkeit während der Reise war der Hauptanspruch beim Aufbau.

  • Modell/Rahmen: Wilhelm
  • Farbe: alu pur
  • Schaltung: 12-Gang Pinion Smart.Shift
  • Racks: Tubus Fly, Allygn Grill Rack + Gramm Grill Bag
  • Ausstattung: SEIDO RGT Carbon-Gabel, Reifen Continental Terra Trail (40mm)



Unsere Varianten der Wilhelm Gravel Bikes variieren je nach persönlichen Ansprüchen. Aus diesem Grund bauen wir sie in Berlin auf Anfrage auf.